Mac und die Erweiterbarkeit von Arbeitsspeicher und SSD

VonNotebook Point

Mac und die Erweiterbarkeit von Arbeitsspeicher und SSD

Apple hat seit einiger Zeit einen neuen Weg eingeschlagen, der vielen unserer Kunden nicht gefällt. Denn noch vor kurzem konnten bei den MacBooks noch Akkus, Arbeitsspeicher und Festplatten schnell und ohne viel Aufwand getauscht werden.

Doch die MacBook Pro mit einem edlen Aluminiumgehäuse zeigen uns den Zukünftigen Weg von Apple: …es wird kein Zugriff mehr auf den Akku gewährte, außer man schraubt das Notebook auf und nimmt einen Garantieverlust in Kauf. Die Festplatte und Arbeitsspeicher durften weiterhin selber getauscht werden. Das DVD-Laufwerk war allerdings genauso wie der Rest davon ausgenommen. Den Speicher selber nachzurüsten war übrigens angebracht, wurde ab Werk für ein Upgrade doch immer eine Stange Geld dafür verlangt.

Apple aktueller Streich: Das MacBook Pro Retina und da war es geschehen: Es darf „nichts“ getauscht werden. Der Arbeitsspeicher ist auf die Platine gelötet und ist quasi unmöglich zu tauschen und die Festplatte besteht aus einem “SSD-Stick”, der kein alltägliches Format hat und richtig viel Geld kostet.

Das führt dazu, dass die Aufpreise für mehr Speicher gezahlt werden müssen, wenn man denn mehr Ram/ mehr Platz auf der SSD haben will. Und da das Standardmodell gerade einmal mit 128GB um die Ecke kommt, ist das wohl nicht selten der Fall.

Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass Apple nicht weiter diesen Weg geht, obwohl wir bereits erfahren haben, dass es so kommt. Das beste Beispiel dafür stellt der kommende Mac Pro dar, bei welchem nur noch der Ram einfach zu wechseln ist und die Festplatte ebenfalls einen nicht konventionellen Formfaktor besitzt. Auf der anderen Seite steht der Mac Mini, der früher verklebt war, heute aber einen schraubbaren Deckel besitzt, der es erlaubt den Hauptspeicher zu erweitern.

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